
Gemeinsam mit einem europäischen Bahnbetreiber hat CNS das derzeit wohl fortschrittlichste Notfallmanagement System konzipiert und umgesetzt. Aufgabe dieses Systems ist es, den Kunden bei der Abwicklung betrieblicher Notfälle (von Unfällen bis zu langen Verspätungen) zu unterstützen.
Auslöser für das Projekt war die Zentralisierung des Notfallmanagements, die eine Bereitstellung des früher lokalen Wissens an den jetzt zentralen Notfallmanager sowie eine Veränderung der Prozesse notwendig gemacht hat.
Das CNS Notfallmanagement System hilft nun den Verantwortlichen, Ereignisse miteinander in Beziehung zu setzen, Notfälle zu erkennen und diese Notfälle zu behandeln. Dabei wird der Notfallmanager mithilfe von Checklisten durch den Notfallmanagement Prozess geführt und mit allen notwendigen Informationen (von den Wagendaten über Gefahrgutinformationen bis hin zu den zuständigen Blaulichtorganisationen und Hilfskräften) versorgt. Alarmierungen und Verständigungen erfolgen via Alarmservice automatisiert via E-Mail, Voice-Mail oder SMS.
Einer der Hauptthemen war - auch in diesem Projekt - das Thema Datenmanagement. D.h. die Sicherstellung der Datenqualität, die Vorraussetzung ist, dass sich ein Notfallmanagement in kritischen Situationen zu 100% nicht nur auf die Systemverfügbarkeit, sondern auch auf die vom System bereitgestellten Daten verlassen kann.
CNS hat für einen europäischen Bahnbetreiber ein maßgeschneidertes landesweites Service Management System für dessen Eisenbahninfrastruktur umgesetzt. Dieses deckt die Prozesse Störungsmanagement, Eingriffsmanagement sowie die Überwachung von Naturrisiken ab.
In vielerlei Hinsicht wurde auf die speziellen Anforderungen eines Bahnbetreibers eingegangen:
So dient beispielsweise das integrierte Risikomanagement dazu, das Risiko bei geplanten Eingriffen objektiv zu bewerten. Diese Risikoeinschätzung dient nicht nur als Basis für die Freigabeprozesse, sondern auch für die graphische Darstellung möglicher Schwachstellen in bestimmten Zeiträumen.
Das innovative System nutzt eine Workflow Engine, um die arbeitsteiligen Abläufe im Unternehmen abzubilden. Dabei wird das System dazu genutzt die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern nicht zu reduzieren, sondern vielmehr zu fördern. Bestes Beispiel ist hier die Verbindung des Störungs- mit dem Eingriffsmanagement Prozess: Tritt eine Störung an einem Betriebspunkt auf, an dem gerade Eingriffe stattfinden, wird dem Verantwortlichen Name und Telefonnummer des jeweiligen Vorort-Mitarbeiters angezeigt sowie eine Beschreibung der dort zu verrichtenden Maßnahmen.
Auslöser für das Projekt war eine Initiative zur Reduktion von Verspätungsminuten. Diese konnten mit dem CNS-System gemeinsam mit den gleichzeitig eingeführten Prozessverbesserungen dramatisch reduziert werden.
Ganzheitliche Analyse der Ist-Geschäftsprozesse im Bereich Instandhaltung, Störungsmanagement und Prozesse mit sicherheitsrelevanten Tätigkeiten. Optimierung und Erarbeitung von Soll-Prozessen sowie die strategische Organisationsentwicklung des Unternehmens.
Erarbeitung und Festlegung der eventspezifischen Informationsprozesse im Flugverkehr vor und während der Europameisterschaft und Abstimmung mit den beteiligten Stakeholdern Austro Control, Sky Guide, Nationale Slot Koordinationsstellen, Airlines und der Eurocontrol. Einführung eines Informationsmanagementsystems zur Sicherstellung einer gemeinsamen Plattform für flugrelevante Daten und zur effizienten Kommunikation mit den jeweiligen nationalen Sicherheitszentralen
Beratung in der Definitionsphase des ATM (Air Traffic Management) Masterplans in den Arbeitspaketen Finanzierung und Investitionen, Projektmanagement sowie in der Entwicklung und Definition der Umsetzungsprojekte im SESAR Joint Undertaking mit dem Fokus auf: CDM (Collaborative Decision Management), Decision Support, Remote Tower Operation.

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